Hock an der Sommerberghalle

Blasmusik, kühles Bier und alte Traktoren in Buchenbach

Die Badische Zeitung berichtete
Von Josef Faller Buchenbach

 Viele Gäste aus nah und fern besuchten den Hock des Musikvereins Buchenbach an der Sommerberghalle. Auch liebevoll restaurierte Traktoren konnten dabei bestaunt werden.

BUCHENBACH. Der Musikverein Buchenbach veranstaltete am vergangenen Wochenende seinen alljährlichen Musikhock an der Sommerberghalle. Bei dem herrlichen Wetter entwickelte sich der Hock zu einem echten Fest. Viele Gäste aus nah und fern konnten an den beiden Tagen bei Musik und Unterhaltung die gemütliche Atmosphäre im Schatten der Bäume und Zelte richtig genießen.

 Mit drei gekonnten Schlägen auf den Zapfhahn des ersten Bier fasses eröffnete Jochen Willmann vom Vorstandsteam am Samstagnachmittag den Hock. Verschiedene kleinerer Gruppen des Vereins sorgten für die musikalische Unterhaltung. Abends gab das Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Gottfried Hummel ein kleines Konzert. Im Anschluss spielte die bewährte Gruppe "LätzRum" zur Unterhaltung und zum Tanz.


Der Sonntag begann mit einem Mittagskonzert des Musikvereins Schlatt. Das musikalische Nachmittagsprogramm gestaltete dann der Musikverein Bahlingen. Daneben gab es zünftige Live-Musik mit verschiedenen Musikerinnen und Musikern des gastgebenden Vereins. Auch für die Kinder gab es den ganzen Nachmittag keine Langeweile: Unter der Anleitung von Ursula Fruttiger, Angela Andris und Doris Ketterer bastelten sie kleine Drachen aus Heu.

Alle vier Jahre findet beim Musikhock ein Oldtimer-Traktorentreffen statt. Jetzt war es wieder soweit. Clemens Bernauer, Klemens Fruttiger und Patrick Schlupf konnten über 30 Besitzer dazu gewinnen, ihre alten, liebevoll restaurierten Traktoren auf einer Wiese neben dem Festplatz zu präsentieren. Das älteste Fahrzeug war ein amerikanischer Jeep aus dem 2. Weltkrieg, Jahrgang 1942. Der Besitzer musste einen Dieselmotor von Mercedes einbauen, um die Zulassung als landwirtschaftliche Zugmaschine zu erhalten. Neben vielen anderen waren auch ein Kramer von 1948 mit 11 PS, ein Eicher von 1956 mit 16 PS und ein japanischer Iseki mit 17 PS zu bewundern. Auf der Wiese konnten auch kleine Probefahrten unternommen und Fachgespräche geführt werden.

Die Musikantenküche sorgte an beiden Hocktagen bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Wem es draußen zu heiß war, konnte sich in der klimatisierten Halle bei Kaffee und Kuchen erfrischen. So konnte Jochen Willmann vom Vorstandsteam eine zufriedene Bilanz ziehen: "Alles hat reibungslos geklappt". Sein Dank galt den vielen Helferinnen und Helfer vom Verein und vielen Freiwilligen.

Viele liebevoll restaurierte Oldtimert..., zwei Kramer und ein Eicher zu sehen.  | Foto: Josef Faller
Viele liebevoll restaurierte Oldtimertraktoren konnten beim Musikhock des MV Buchenbach bewundert werden.
Auf unserem Foto sind der Iseki mit Besitzer Max Faller,
zwei Kramer und ein Eicher zu sehen. Foto: Josef Faller
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
      

Die Badische Zeitung berichtete am 15.05.2018

Von Erich Krieger

Musikalisch zu neuen Ufern

Musikverein Buchenbach und Trachtenkapelle Stadelhofen bilden "Symbadisches Zweierlei".

BUCHENBACH. Immer häufiger treten bei Jahres- oder thematischen Konzerten der Blasmusikvereine im Dreisamtal Gastkapellen aus dem Umland auf. Neben einem direkten Vergleich bei den Konzerten wird daran auch die erfreuliche Öffnung des Repertoires der traditionellen Musikvereine zu den neuen Ufern der konzertanten Blasmusik mit entsprechend bearbeiteten Film-, Pop-, Rock- und sinfonischen Titeln sowie Bigband-Jazz deutlich. So auch beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Buchenbach am Samstag in der Sommerberghalle.

Als Gäste waren die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Stadelhofen aus dem Renchtal geladen. Beide Kapellen kannten sich bisher nicht, und so waren die Musiker und die zahlreichen Besucher gespannt, ob das im Titel genannte "Symbadische Zweierlei" seinem Wortlaut gerecht werden würde.

Die gastgebenden Buchenbacher begannen indes recht traditionell mit dem "Egerländer Musikantenmarsch" von Ernst Mosch. Mit einem Riesensprung wechselte das Ensemble unter Leitung von Gottfried Hummel dann das Genre und entführte das Publikum eindrucksvoll mit Ausschnitten aus der Musik des Piraten-Films "Fluch der Karibik" in die stürmischen Gewässer des abgedrehten Captain Jack Sparrow.

Ein tiefer Naturbezug wurde in der folgenden "Blue Ridge Saga" von James Swearingen hergestellt. In permanenten Rhythmus- und gefühlvollen Tempi-Wechseln vermittelten die Musiker ein musikalisches Bild der abwechslungsreichen Landschaft dieses Gebirgszugs im Osten Nordamerikas. Ebenso vielseitig führte nach einem furiosen Fanfaren-Opening die Komposition "Nanga Parbat" von Dirigent Gottfried Hummel in die bedrohliche Welt der Achttausender des Himalaya-Massivs. Rock-Feeling der 80er Jahre kam mit dem "Bon Jovi Rock Mix" unter Einsatz eines für Blasorchester eher unüblichen Elektrobasses auf, der mit seinen kräftigen Linien sogar den Hallenboden zum Vibrieren brachte. Mit ihrem Schlussstück, der vielgespielten Polka "Böhmische Liebe" von Mathias Rauch, setzten die Buchenbacher wieder eine Klammer zum traditionellen Einstieg und überraschten dabei das Publikum nicht nur mit ihrem instrumentalen Können, sondern auch mit gesanglichen Qualitäten. Riesenbeifall mündete in die Pause.

Danach gehörte die Bühne der Trachtenkapelle Stadelhofen. Auch die Renchtäler begannen unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Hilger Honauer mit einem traditionellen Stück: "So schön ist Blasmusik". Ursprünglich von Erich Becht unter dem Titel "So schön ist Volksmusik" als Erkennungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik geschrieben, wurde diese Melodie von Martin Scharnagel unter dem genannten Titel für Blasorchester bearbeitet. Dass die Trachtenkapelle in ihren Reihen beachtliche Solisten zählt, bewies sie in "Tubadubap" und "Carrickfergus". Im ersteren Stück stieg Martin Hund an der Tuba in fast unendliche Tontiefen, und Sebastian Hund interpretierte am Euphonium das sehr emotionale irische Traditional, in dem ein versprengter irischer Exilant sich nach seinem Heimatdorf Carrickfergus und seiner Geliebten zurücksehnt, die für ihn unerreichbar geworden sind.

Rock aus den 70er Jahren klang zur Begeisterung des Publikums an mit einem fetzigen Medley der gängigsten Melodien des Star-Gitarristen Carlos Santana. Die Reihe der solistischen Darbietungen setzte die Polka "Junge Tenöre" von Peter Schad fort. In diesem Fall glänzten als Vater und Sohn Jürgen und Dominic Ell mit einem tadellosen Tenorhorn-Duett.

Den Höhepunkt des Konzerts allerdings setzte der "Root Beer Rag", im Original von Billy Joel, in einem Arrangement von Hilger Honauer. Im Mittelpunkt stand dabei die junge Altsaxofonistin Maren Ell, die sich bei "Jugend musiziert" für den Bundeswettbewerb qualifiziert hat. Ihre in rasendem Tempo gespielte Melodiestimme dominierte das gesamte Ensemble, und ihre erstaunliche Virtuosität unterstrich ihren zu Recht errungenen Wettbewerbserfolg. Verdient erhielt sie den größten Beifall des Abends.

Ein Medley aus berühmten Swing-Klassikern mit Zitaten von "Hello Dolly", "Mackie Messer" und "Bei mir bist du schön" rundete das gelungene Gastspiel aus der Ortenau ab.

Das Konzert hinterließ eine aufgeräumte Stimmung, und das Publikum intonierte stehend und lauthals das abschließende Badnerlied, zu dessen Begleitung sich beide Kapellen auf der Bühne drängten.

Martin Hund spielte das Tuba-Solo Tubadubap

                                                                                             

        Symbadisches Zweierlei          

 Am 12.Mai 2018 fand ein Doppelkonzert der Trachtenkapelle Stadelhofen und des Musikvereins Buchenbach in der Sommerberghalle von Buchenbach statt.

Die Gastgeber haben das Konzert mit neu einstudierter konzertanter klassischer bis moderner Blasmusik unter der Leitung Ihres Dirigenten Gottfried Hummel eröffnet.

Anschließend übernahm die Trachtenkapelle Stadelhofen aus der Ortenau das musikalische Programm unter der musikalischen Leitung ihres Dirigenten Hilger Honauer. Die Weinprinzessin der Ortenau saß in den Reihen der Musiker und eine junge virtuose Saxophonistin, Teilnehmerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ hat ihr Können an diesem Abend zu Gehör gebracht. Auch ein Euphonium, was im Klang und im Aussehen einem Tenorhorn nahe kommt, war solistisch zu hören.

 

Beide Vereine spielten zum Abschluß, unter Leitung beider Dirigenten, gemeinsam das Badnerlied.

 
 


 
 
 Maiwecken in Unteribental

Der Musikverein Buchenbach bedankt sich ganz herzlich bei den Bürgerinnen und  Bürgern von Unteribental,  welche die Musikerinnen und Musiker am 1. Mai ab 07:00 Uhr so freundlich empfangen und teilweise aufgenommen haben.  Auch für die Spenden,  welche beim Musikverein an diesem Tag eingegangen sind,  ein herzliches Dankeschön.

Die Spenden fließen in die Beschaffung neuer Instrumente sowie in den Jugendbereich.

obere Gruppe

untere Gruppe


 Maibaumstellen  in Kirchzarten, Umzug vom Hotel Löwen zum Narrenbrunnen.

Sa, 28. April 2018

           


Jugendvorspiel des Musikvereins Buchenbach.

Selbst Ragtime dabei

 

Sehr eindrucksvoll konnten die Besucher beim Jugendvorspiel des Musikvereins Buchenbach erleben, in welch kurzer Zeit sich Kinder und Jugendliche mit einem Musikinstrument vertraut machen können.Die kleinen und großen Nachwuchsmusiker des Vereins brachten alleine, zu zweit oder in Gruppen ihr musikalisches Können zu Gehör. Vom Kinderlied über Klassiker bis hin zum Ragtime war ein abwechslungsreiches Programm von den Musiklehrern der Jugendmusikschule Dreisamtal zusammengestellt worden.

Elena Schwarz, die Jugendleiterin des Musikvereins, stellte zu Beginn jedes Vortrags die jungen Musiker und ihr Vortragsstück kurz vor. Umrahmt wurde das Programm vom Jugendorchester des Vereins. Die Freude am Musizieren war den jungen Orchestermitgliedern ins Gesicht geschrieben, sicher ein Verdienst des musikalischen Leiters Roland Willmann, der bei der vergangenen Jahreshauptversammlung für 25 Jahre aktive Vereinstätigkeit vom Verein und vom Oberbadischen Blasmusikverband mit der silbernen Ehrennadel geehrt worden war. Als Jugendlicher ist er selbst lange Jugendvertreter des Vereines gewesen. Mit seinem Jugendorchester brachte er moderne und klassische Rock- und Popmusik zu Gehör.

Nach dem Beifall des Publikums überraschten die Jugendlichen in einer Zugabe mit der Hymne der Volksmusik, nämlich dem "Böhmischen Traum" in einer Lightversion, arrangiert von dem Dirigenten des Gesamtorchesters Gottfried Hummel. Und zeigten: Blasmusik lebt und ist nicht nur etwas für die ältere Generation.


 
Roland Willmann bei der Jahreshauptversammlung für 25 Jahre aktiver Musiker im Musikverein Buchenbach geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt.
 
 
 
 
Nicht nur als aktiver Trompeter wirkt Roland Willmann seit 25 Jahren im Musikverein, auch als Jugendvertreter stellte er seine Dienste im Verein zur Verfügung und seit ca. 3 Jahren als erfolgreicher Jugenddirigent, wie er bei den Musikstücken zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung mit der Jugendkapelle unter Beweis stellte. Ihm wurde die Urkunde zum Ehrenmitglied und ein Präsent durch das Vorstandsteam überreicht. 
 
Auch vom Oberbadischen Blasmusikverband wurde er für sein langjähriges aktives Musizieren ausgezeichnet. Durch die Verbandsschriftführerin
Anna Saier wurden die Glückwünsche des Verbands überbracht und die Urkunde sowie eine Anstecknadel überreicht.
 
 
Für fleißigen Probenbesuch konnte unser Dirigent Gottfried Hummel einigen Musikerinnen und Musiker ein Glas mit Gravur überreichen 
 
  
       
    
     
 
 


 
 
 
 
Fastnacht Sonntag
 Kinder-und Familienfasnet mit Kinderpreismaskenball  in der Sommerberghalle.
Die Clowns  Charly und ??????  sowie die Musiker des MV-Buchenbach sorgten für Stimmung und Unterhaltung.
 
 
 

 
Fastnacht-Donnerstag
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
Die Badische Zeitung veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe vom Do, 04. Januar 2018
 

Blasmusik in all ihren Facetten

Von Uli Führe

BUCHENBACH. Das neue Jahr war noch keine 24 Stunden alt und die Sommerberghalle war proppenvoll – beim Neujahrskonzert des Buchenbacher Musikvereins. Das Programm begann mit einer Eigenkomposition des Dirigenten Gottfried Hummel "Zugspitz Panorama". Gerade das richtige Stück, um nach recht kurzer Nacht ins Musizieren zu kommen.

Bei Rossinis Barbier von Sevilla entfalteten die Hörner einen warmen Klang, der Klarinetten-Puls brachte südliches Flair ins Orchester. Mit "Freestyle" folgte noch einmal ein Stück aus Hummels Feder. Und im launigen Interview mit den Moderatorinnen Maren Fruttiger und Sabine Willmann, die kurzweilig durch den Abend führten, erklärte Hummel den Titel auch: Das Stück habe etwas von einem Durcheinander, da sei auch Mischmasch drin, meinte er augenzwinkernd. Dem war aber nicht so. Es war eine klare vierteilige Form, die von der amerikanischen Blasmusik einiges gelernt hatte. Die Musiker mussten in Jazzelementen und Rockriffen, aber auch in balladesken Passagen mit großer Wachheit agieren.

 Nach dieser Einspielphase kamen nun die beiden Konzertstücke mit den größten Herausforderungen. Thematisch hatten sie mit Drachen zu tun. "Drachenzähmen leicht gemacht" lehnte sich an irische Melodik an, ließ immer wieder Bordunquinten des Dudelsacks durchklingen, dann aber wurde das Orchester mit einer vertrackten Harmonik und diversen Tempiwechseln gefordert. Anrührende Flöten- und Hornsoli kontrastierten den dichten Orchestersound. Das Glockenspiel setzte im Finale strahlende Lichtpunkte in den dichten Satz.

 Steven Reinekes "Pilatus" war vom Idiom her dem amerikanischen Bigbandsound verpflichtet. Mit klangmalerischen Luftgeräuschen forderte er die Zuhörer neu heraus. Im rhythmischen Teil zeigte sich die Rhythmusgruppe putzmunter. Sie schuf für die Bläser ein präzises Gerüst. Große Wärme entfaltete der Satz im hymnischen Teil. Der erste Programmabschnitt wurde mit einem Medley aus "Tanz der Vampire" abgeschlossen. Mittlerweile hatte der Kontrabassist zum E-Bass gewechselt und machte ordentlich Druck. Über einem boleroartigen Rhythmus gab es ein großes organisiertes vampierhaftes Klarinettengezeter, und mit vielen bekannten Melodien wurden die Zuhörer in die Pause verabschiedet.

 Mächtiger Applaus führt zu drei Zugaben

 Mit dem "Graf Zeppelin Marsch" und der "Annen Polka" bespielte der Musikverein gewohntes Blasmusikterrain. Die zwei Stücke holten die Zuhörer routiniert und schmissig aus der Pause zurück. Gottfried Hummel bearbeitete drei Grönemeyertitel: "Vollmond", "Was soll das?" und "Männer". Verblüffend, wie er den Klaviersatz in Bläserblöcke umsetzte. Immer souverän war die stabile Bassgruppe, die den nötigen Drive dazugab. Den Gesangspart übernahmen dann die Trompeten und Saxophone. Es waren auch die Saxophone, die mit rasanten Läufen die Disco-Funktitel "Joanna", "Celebration" und "Ladies Night" anstachen. Das Baritonsax röhrte auf, und die "Ladies Night" begann zu sprühen wie der Goldregen der Silvesternacht. Mit der "Solistenparty" im griffigen alpinen Marschstil, wieder von Gottfried Hummel, konnte das Publikum eine kleine Orchesterführung durch einige Register miterleben, wie Klarinetten, Posaunen, Tuben und Querflöten.

 Damit bog das Programm auch schon in die Finalkurve ein, wo noch zwei Märsche folgen sollten. "Ein halbes Jahrhundert" von Very Rickenbach und zum Schluss "Schwarzwaldgruß", noch einmal von Gottfried Hummel, der das Stück für einen Wettbewerb geschrieben hatte. Lohn der Arbeit damals waren 200 Liter Bier, doch an diesem Abend war es mächtiger Applaus, dem drei Zugaben, unter anderem der "Radetzky Marsch", folgten.

 Das Konzert war ein sehr gelungener Jahresstart für Musiker, Dirigent und Zuhörer.

 

Der Buchenbacher Musikverein unter Leitung von Gottfried Hummel begeisterte mit seinem Neujahrskonzert. Foto: Uli Führe

 
 
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Folgende Muikstücke wurden aufgeführt

Musikprogramm Neujahrskonzert


Musikalische Leitung
Gottfried Hummel

Zugspitz Panorama
Gottfried Hummel

Der Barbier von Sevilla
Gioacchino Rossini
Arr. Ernst Schmidt-Köthen

Freestyle
Gottfried Hummel

Drachenzähmen leicht gemacht
John Powell Arr. Sean O‘Loughlin

Pilatus
Steven Reineke

Tanz der Vampire
Jim Steinman Arr. Wolfgang Wössner

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Pause
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Graf Zeppelin Marsch
Carl Teike Arr. Siegfried Rundel

Annen Polka
Johann Strauß Arr. John Walls

Grönemeyer in Concert
Herbert Grönemeyer Arr. Gottfried Hummel

Kool & The Gang Greatest Hits
Arr. Gilbert Tinner

Solistenparty
Gottfried Hummel

Ein halbes Jahrhundert
Very Rickenbacher Arr. Franz Watz

Schwarzwaldgruß
Gottfried Hummel


Durch das Programm führte Maren Fruttiger und Sabine Willmann


 
Die Badische Zeitung berichtete am 29.09.2017 in ihrer Ausgabe:

Der Taktstock ist in guten Händen

Musiklehrer Gottfried Hummel ist seit Juli neuer Dirigent beim Musikverein Buchenbach.

Gottfried Hummel Dirigent Musikverein Buchenbach Foto: Hartwig Kluge

 

 Wenn man nach der Gauchachbrücke bei Neustadtdie B 31 verlässt und durch weite Felder und Wälder über Rötenbach nach Göschweiler fährt, dann bekommt man ein Gefühl für Weite und Ruhe. Und als einem Gottfried Hummel in seinem Haus dort strahlend entgegentritt und gleich vom Alpenblick und toller Luft schwärmt, dann kann man sich gut vorstellen, wie sich diese Dinge auf sein künstlerisch-kreatives Schaffen auswirken.


Zusätzlich zu seinen vielen anderen Aufgaben übernahm der diplomierte Musiklehrer auch noch das Dirigentenamt beim Musikverein Buchenbach. Anfang 2017 entdeckte Gottfried Hummel im Portal "Dirigent gesucht" eine Anzeige aus Buchenbach und nahm sofort Kontakt auf. Nach einer Bewerbung folgte die Einladung zu einem Probedirigat, und nach einer positiven Stellungnahme des Orchesters entschied sich auch der Vorstand für ihn als neuen Leiter.

Der Musikverein Buchenbach ist mit 60 bis 70 Musikerinnen und Musikern eine der größten in der Region. Zuletzt hatte es einige Interimsdirigenten gegeben, während der Vor-Vorgänger, der im Dorf legendäre Josef Schuler, das Amt 30 Jahre innehatte. Gottfried Hummel imponiert es, dass der Musikverein die sogenannte Ständerlemusik pflegt und bei runden Geburtstagen Aktive und Passive des Vereins mit diesen Ehrerbietungen bedenkt. Ebenso wichtig erachtet er das Engagement für kirchliche Musik, wenn der Verein beim Patrozinium auftritt.Auf die Frage, wie er sein zeitliches Management hinbekommt, antwortet Gottfried Hummel, dass das kein Problem für ihn sei, da sich die Probetage nicht überschneiden. Und außerdem fahre er gern Auto.

Die Probezeiten für Buchenbach hat der Verein auf Montag von 20 bis 22 Uhr verlegt. Am Dienstag ist Probe bei der Trachtenkapelle in Hinterzarten. Dort findet seit 20 Jahren auch jeden Freitag ein Konzert statt. Zusätzlich ist er noch Dirigent bei der Stadtkapelle in Tiengen, wo dienstags Probe ist. Darüber hinaus gibt Gottfried Hummel täglich von 13 Uhr an Unterricht für Jung und Alt. Und das auch noch an verschieden Instrumenten.

Ursprünglich hat er am Hohnerkonservatorium in Trossingen Klavier und Akkordeon studiert. Dazu kamen später noch Ausbildungen an der Querflöte, an der Klarinette, am Saxophon, an der Trompete und an der Posaune.

Bei Gottfried Hummel handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen Vollblutmusiker. Er bringt neben seinem fachlichen Hintergrund eine große Begeisterung für die Musik und Menschen mit. Es ist nicht zu viel prognostiziert, wenn man dem Musikverein Buchenbach zu diesem Dirigenten gratulieren und ihm eine erfolgreiche Zusammenarbeit garantieren kann.
 

 
 
Musikhock bei der Sommerberghalle in Buchenbach

Am Wochenende 12./13. August 2017 veranstaltete der Musikverein Buchenbach e.V. seinen 31. Musikhock. Dieser war zum ersten Mal an der Sommerberghalle in Buchenbach. Beginn war am Samstag 19:00 Uhr,  um 20:00 Uhr gab der Musikverein Buchenbach selbst ein kleines Konzert für seine zahlreichen Gäste. Die bekannte Gruppe Trio Zünftig unterhielt danach die Gäste des Hocks.

Bei herrlichem Sonnenschein fanden viele Besucher den Weg zum neuen Festplatz.

 Der Sonntag begann um 11.30 Uhr mit einem Mittagskonzert des Musikvereins Schollach.  Den ganzen Nachmittag über gab es viel handgemachte Live-Musik mit der bewährten Gruppe LätzRum.

Auch das Jugendorchester des Musikvereines war zu hören.

 Neben dem Festplatz war am Sonntagnachmittag für die Kinder und Familien ein Programm geboten. Im Beiprogramm gab es dieses Jahr eine Modellbauausstellung.

 
 Viedeoclip Aufbau Musikhock
aufgenommen durch Schwarzwalddrohne
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Beim Schützenhock  am 30.07.2017 am Gummenwald unterhielt der Musikverein Buchenbach die  Gäste mit einem Mittagskonzert. 


Am Dienstag 25.Juli 2017 um  19:00 Uhr
 begleitete der Musikverein Buchenbach  die Eucharistiefeier in der Jakobuskapelle Himmelreich zum Patrozinium bei strömendem Regen.
 
 
 
 

 Am Sonntag, 09.07.2017 um 10:30  begleitete der Musikverein die heilige Messe bei der Vater-Unser-Kapelle in Unteribental.

 

 

 


 

Die BZ schreibt am 27.05.2017

Gemütlicher Abschluss

Burgkonzert des Musikvereins Buchenbach beendet Kulturtage.

 BUCHENBACH (jofa). Zum Abschluss der Buchenbacher Kulturtage lud der Musikverein an Christi Himmelfahrt zu einem Konzert und einem gemütlichen Hock auf die Burgruine Wiesneck. Bei herrlichem Wetter war die Veranstaltung ein stimmungsvoller und romantischer Abschluss der Kulturtage zwischen den alten Mauern der Ruine. Viele Besucher wanderten auf den Berg zum Burgplatz, darunter viele junge Familien mit Kindern. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte den kostenlosen Shuttlebus benutzen. Etliche Wanderer nutzen die willkommene Gelegenheit zu einer Rast und einer Erfrischung. Auszumachen waren auch mehrere fröhliche Gruppen von Männern, die vom Vatertagsmarsch kamen.

Alle Besucher wurden von der Küche des Musikvereins bestens mit Essen und Trinken versorgt. Das musikalische Programm eröffnete das Jugendorchester des Musikvereins unter der Leitung von Roland Willmann.

Das Gesamtorchester bot unter der Leitung seines Übergangsdirigenten Raphael Janz ein abwechslungsreiches Konzert. Es begann mit einem Marsch ("Lavidah") und endete mit einem Marsch ("Kaiserin Sissi"). Dazwischen boten die Musikerinnen und Musiker des Vereins einen bunten Querschnitt von ausgesuchter und bekannter Unterhaltungsmusik. Sabine Willmann vom Vorstandsteam führte die jeweiligen Stücke des Gesamtorchesters auf unterhaltsame Weise ein und sorgte damit für viel Heiterkeit. Sowohl das Jugendorchester als auch das Gesamtorchester erhielten von den gut gelaunten Besuchern viel Beifall.

Bild und Text Josef Faller 

 

 

                                                                    

 

                                                   

 
 
 

 
 Erich Helmle und Gerhard Schuler ziehen sich zurück

Jahreshauptversammlung des Musikvereins Buchenbach / Sabine Willmann und Jochen Willmann bilden Vorstandsteam.

BUCHENBACH (BZ). Der Musikverein prägt das Dorfleben in Buchenbach in besonderer Weise. Mit zwei Fasnachtsveranstaltungen, einem Jugendvorspiel, der musikalischen Umrahmung zahlreicher kirchlicher Anlässe, dem Musikhock und seinen beiden größeren Konzerten, dem Kirchenkonzert im Sommer und dem jährlich stattfindenden Neujahrskonzert ist der Verein im Dorfleben sehr präsent.

Im Bericht der Schriftführerin Anja Willmann wurde diese Besonderheit sehr deutlich. Ein großes Augenmerk richtet der Verein auf die Jugendarbeit. Er unterstützt die Instrumentalausbildung und das Jugendorchester, das unter der Leitung von Roland Willmann die Hauptversammlung mit zwei Musikstücken eröffnet hat. Dass die jungen Musikerinnen und Musiker sehr gerne zum gemeinsamen Musizieren zusammenkommen, wurde durch zahlreiche Ehrungen für zuverlässigen Probenbesuch deutlich.

Kassenwart Richard Eckmann informierte über eine solide Wirtschaftsführung, so dass die finanziellen Grundlagen des Vereins weiterhin gesichert sind. Die Vollversammlung beschloss einstimmig eine leichte Erhöhung des Mitgliederbeitrages für passive Mitglieder und entlastete einstimmig den Gesamtvorstand. Für langjähriges Mitwirken wurde Klaus Wangler und Heinrich Steinhart als aktive Beisitzer und Richard Eckmann als Kassenwart gedankt. Besonderen Dank erhielt der aus dem Vorstandsteam ausscheidende Arthur Schuler für seine 17 Jahre andauernde Tätigkeit im Vorstand.
 
Ehrungen: Harald Bobeth, Präsident des Oberbadischen Blasmusikverbandes "Breisgau" ehrte Jürgen Faller und Harald Saier für 25 Jahre aktive Vereinstätigkeit, Richard Eckmann, Klemens Fruttiger und Wolfgang Schuler für 40 Jahre aktives Musizieren. Vom Musikverein erhielten sie die Ernennung zu Ehrenmitgliedern.Bezirksvorsitzender Joachim Schuler überreichte das Jugendmusikerleistungsabzeichen in Bronze an Johannes Heim und Simon Heim. Das silberne Leistungsabzeichen erhielt Maren Fruttiger.
Verabschiedungen: Die beiden seit 65 Jahren aktiven Musiker Erich Helmle (Tuba) und Gerhard Schuler (Flöte) wurden mit lang anhaltendem Applaus in den Ruhestand verabschiedet.
Wahlen: Das Vorstandsteam bilden Sabine Willmann und Jochen Willmann. Doris Ketterer übernimmt das Amt der Schriftführerin. Michael Schuler wird Kassenwart. Weiterhin wird Elena Schwarz das Amt der Jugendleiterin wahrnehmen. Die beiden aktiven Besitzer Christian Andris und Eduard Schlupf bleiben im Amt, neu hinzu kommen Anja Willmann und Benjamin Ganz. Die passiven Beisitzer Regina Erbe, Thomas Maier, Michael Weber und Florian Schlegel wurden bestätigt.   
 
       
 
 Gerhard Schuler und Erich Helmle  wurden bei der Jahreshauptversammlung verabschiedet.  Beide waren 65 Jahre aktiv im Musikverein.