Musikhock 2019

  Impressionen 

   

      

 

Kapelle „Klesenza Alm“

 

 

Lätz Rum

 

 

Burger Wagen

 

 

Musikverein Deckenpfronn 

 

 



 

         

       

  


       

  

 

 

Beim Musikhock in Buchenbach werden

alte Fahrräder gezeigt

die Badische Zeitung berichtet am 26.07.2019

von Jannik Jürgens 

Bernhard Ketterer sammelt alte Drahtesel. Fast 100 Jahre hat der älteste auf dem Buckel. Bei Buchenbachs Musikhock am Samstag, 27. Juli, kann jeder seine Liebhaberstücke mitbringen.

Alte Drahtesel sind Ketterers große Leidenschaft.  | Foto: Jannik Jürgens

Alte Drahtesel sind Ketterers große Leidenschaft.  Foto: Jannik Jürgens

Fast 100 Jahre hat das älteste Rad in Bernhard Ketterers Sammlung auf dem Buckel. Es hat ein Freiburger Nummernschild mit der Jahreszahl 1923. "Das ist damals vielleicht als Kurierrad eingesetzt worden", sagt der 51-Jährige, der weitere Kuriositäten in der Sammlung hat: einen Drahtesel mit abnehmbarem Lenker (per Schnellspanner) und ein Rad, bei dem ein Schloss die Nabenschaltung blockieren kann. Die Räder haben klangvolle Namen: Adler, Feldberg, Hercules, Schwalbe und Staiger.

Am Samstag, 27. Juli, werden sie beim Hock des Musikvereins Buchenbach ab 18 Uhr an der Sommerberghalle ausgestellt. Ketterer hat das Rahmenprogramm organisiert. "Wer ein Oldie-Rad zuhause hat, ist herzlich eingeladen, es mitzubringen", sagt er und hofft, dass 40 Räder zusammenkommen. Als Oldtimer gilt ein Rad, wenn es eine Stempelbremse hat. Um zu bremsen, drückt ein Gummi von oben aufs Reifenprofil. Aber funktioniert das überhaupt? "In der Ebene ist es kein Problem. Aber bergab wird es schwierig", sagt Ketterer. Zusätzlich haben die meisten Räder noch eine Rücktrittbremse.Die Leidenschaft hat in einem Keller angefangen

Angefangen hat Ketterers Leidenschaft für alte Räder im Keller einer ältereren Dame. Er sollte das Licht reparieren. Um dranzukommen, musste er Gerümpel wegräumen, unter anderem ein altes Fahrrad. Das Kellerlicht leuchtete schnell wieder – und das Rad mit dem Freiburger Nummernschild und der Jahreszahl 1923 beeindruckte Ketterer. Er bekundete sein Interesse, die Dame sagte ihm: "Nehmen Sie es mit. Dann habe ich wieder Platz im Keller."
Zuhause wischte er den Staub weg, schmirgelte den Rost ab und machte sich ans Schrauben. So lange, bis der Drahtesel wieder fahrbereit war. "Auf den Speichern und in den Scheuen stehen noch so viele alte Räder", sagt Ketterer und fügt hinzu, dass er sie gerne wieder fit machen würde. 

Die Suche nach Ersatzteilen ist schwierig

Zusammen mit Freunden aus dem Radsportverein Concordia Unteribental, die ebenfalls alte Räder besitzen, bastelt Ketterer an den Schmuckstücken. An einem Nachmittag vor einigen Wochen haben sie rund zehn Räder wieder gangbar gemacht. Probleme bereiten manchmal die Ersatzteile. "Es ist sehr schwierig, Originalteile zu finden", sagt Ketterer. Zwei Vereinskollegen haben sich auf die Internetsuche spezialisiert. Bei Ebay werden sie regelmäßig fündig. Doch manchmal dauert es bis zu einem halben Jahr, bis die passende Plakette oder der richtige Gummi gefunden ist.

Ersatzteile seien zudem teuer. Eine Lampe schlage mit 70, eine Rückleuchte mit 25 Euro zu Buche. Der Verein habe einen Sponsor gefunden. "Darüber sind wir sehr froh", sagt Bernhard Ketterer. Das schwerste Rad in seinem Besitz ist ein Schweizer Militär-Rad. 23 Kilogramm bringt es auf die Waage. "Das Schloss kriegt keiner auf, nicht einmal in Freiburg", sagt Ketterer und lacht.Rad-Liebhaber suchen einen Ort für ihre Schätze

Bisher stehen die Räder verteilt in Garagen und Privathaushalten. Zusammen mit den anderen Radliebhabern ist er auf der Suche nach einem Ort, an dem sie zusammen stehen könnten. Am Sonntagmorgen wird der Radsportverein mit den alten Rädern von Unteribental nach Buchenbach fahren. Korsofahren nennen sie das. "Das hat eine lange Tradition", sagt Ketterer. Bei Wettbewerben erhalten Vereine mit vielen Oldie-Rädern eine höhere Punktzahl. Die längste Ausfahrt ging bisher von Buchenbach nach Ibental zur Vater-unser-Kapelle. Der Pfarrer hatte angeboten, die Räder dort zu segnen.

Für den Samstag, 27. Juli, hat sich auch ein Fahrrad-Liebhaber aus Herbolzheim angekündigt. Er will Hochräder, die noch älter sind, spezielle Kinderräder und eine Draisine mitbringen.  

    

 

Musikhock und Drohtesel - Treffen

bei der Sommerberghalle in Buchenbach  
 
Am Wochenende vom  27./28. Juli 2019 veranstaltet der Musikverein Buchenbach e.V. seinen Musikhock zum dritten Mal an der Sommerberghalle in Buchenbach.  Wie jedes Jahr werden die Gäste des Hocks am Samstag und Sonntag bestens bewirtet, diesmal zum ersten Mal zusätzlich mit dem Musik-Foodtruck, der feinste Burger-Variationen anbietet. Gleichzeitig findet eine Oldtimer – Fahrradausstellung von Fahrrädern aus den 60er Jahren und älter statt. Alle Fahrradliebhaber sind herzlich eingeladen, ihr liebgewonnenes Oldtimer-Fahrrad mit zu bringen.
 
Der Fassanstich ist am Samstag um 18:00 Uhr begleitet von der kleinen Kapelle „Klesenza Alm“, die mit beschwingter traditioneller Musik aufspielen wird. Um 20:00 Uhr unterhält die bewährte Gruppe LätzRum die Gäste des Hocks und lädt alle dazu ein, bei peppiger Musik das Tanzbein zu schwingen.
 
Der Sonntag beginnt um 11.30 Uhr mit einem Mittagskonzert des württembergischen Musikvereins Deckenpfronn. Ab 14:30 Uhr wird das bekannte Seniorenorchester aus dem Hochschwarzwald den Nachmittag musikalisch gestalten. Neben dem Festplatz wird am Sonntagnachmittag für die Kinder und Familien ein Kinderprogramm geboten sein.
 
 
Im folgenden Gedicht sind die Marken der Oldtimer-Fahrräder zu finden, die beim Musikhock ausgestellt werden:
 
Ob ein Adler oder Falke am Feldberg Ist wie ein Falter oder Hahn im Express Ein Meister am Fels ist fast Wie der Triumph vom Herkules.
 
Wenn der Diamant von Victoria doch mal glitzert So erstaunt ist der Wanderer, dem plötzlich vor ihm auftauchenden Pfauen. Und viele weitere werden wieder rollen In unserem schönen Vaterland.    (Bernhard Ketterer) 

 

 

       


 
Maiwecken in Wagensteig

Der Musikverein Buchenbach bedankt sich ganz herzlich bei den Bürgerinnen und  Bürgern von Wagensteig, welche die Musikerinnen und Musiker am 1. Mai ab 07:00 Uhr so freundlich empfangen und teilweise aufgenommen haben. Auch für die Spenden, welche beim Musikverein an diesem Tag eingegangen sind, ein herzliches Dankeschön.

Die Spenden fließen in die Beschaffung neuer Instrumente sowie in den Jugendbereich.


 

 

Baden online schreibt

  Gäste aus Buchenbach

Trachtenkapelle Stadelhofen begeistert mit Doppelkonzert

Im Frühjahr jeden Jahres freuen sich die Bürger von Stadelhofen und deren Gäste auf das Konzert ihrer Trachtenkapelle. In diesem Jahr gab es beim Frühjahrskonzert ein sympathisches  Wiedersehen mit den Musikern aus Buchenbach. 
 

In diesem Jahr fiel den Zuhörern besonders der neue Sound auf, den die  Trachtenkapelle Stadelhofen drauf hatte. Der neue Dirigent Hilger Honauer dirigierte zum zweiten Mal das Frühjahrskonzert  und bewies zusammen mit den Musikerinnen und Musikern, dass man gut zusammenpasst. Das  äußerte sich in der herausragenden Form der Aktiven. Wieder mit von der Partie waren die Ansager Diana Vogt-Bruder und Klaus Müller. Sie versprachen, ganz exklusiv die  brandneusten Musikstücke der »symbadischen Musiker« Stadelhofens, dazu beindruckende Soli. Nicht zu viel versprochen hatten sie, als sie zu Beginn des Doppelkonzerts eine Halle voller  musikbegeisterter Gäste begrüßten, man musste noch zusätzliche Stühle aufstellen, damit alle Platz fanden. Dann begann die Trachtenkapelle mit »A Little Opening«. Packend ging es weiter, Musik mit vielen Taktwechseln und Gänsehautfeeling. Romantisch war das Stück »Träne« mit den Solisten Joshua Ell und Felix Vogt an der Trompete und  am Tenorhorn – Beifallsstürme waren die Folge.
Zum Concerto  d’Amore von Jacob de Haan erläuterte Klaus Müller die einzelnen Phasen der Liebe, die  Trachtenkapelle hatte die passenden Musik zu den Phasen. Bei »Stranger On The Shore«, einem Titel von Acker Bilk aus dem Jahr 1961 bewies sich Christian Ell als herausragender Solo-Klarinettist. Still und leise war die Musik bei »After all«, in einem Arrangement  von Hilger Honauer, optimal auf die Trachtenkapelle angepasst. Als Solisten glänzten die Trompeter Ewald Hund und Heinz Ehret. 

Musical-Abstecher

Danach kamen der Musikverein aus Buchenbach im Schwarzwald auf die Bühne. Beachtlich, wie gut die  Kapelle aus dem knapp 4000-Einwohner starken Ort im Höllental geschult ist. Dirigent Gottfried  Hummel hatte die Musiker voll in der Hand. Das Ergebnis: hervorragende Musik, die sichtlich auch den  beiden Dirigenten Rudolf Heidler und Franz Schindler gefiel.
Die Musiker aus dem Landkreis  Hochschwarzwald begannen mit der Ouvertüre »Les Savojardes« von Jacques Offenbach in einem  Arrangement von Siegfried Rundel. Die rund 60 Musikerinnen und Musiker spielten als nächstes Stück  »Beauty and the Beast«. Der Abstecher in das Genre Musical begeisterte die Zuhörer. Nicht weniger  konnte die Kapelle aus der Region um Freiburg die Zuhörer mit zwei swingenden und  poppigen Nummern »Santana – a portrait« und »Roger Cicero«, ein Medley des allzu früh  verstorbenen Swing-Sängers mit einer tollen Big-Band angehauchten Rhythmik und Stilistik.

Neues Musikgefühl

Den  Abschluss eines tollen musikalischen Abends mit ganz neuem musikalischen Feeling in Stadelhofen  machte ein eher unbekannter Marsch des legendären Marsch Komponisten Julius Fucik. »Oncle Teddy«, machte durch seine sehr spezifische Harmonik auch vor der, für Bläser sehr untypischen  Tonart »Fis-Dur mit 6 Kreuzen« nicht Halt und war daher schon eine blasmusikalische Herausforderung.
Die romantische Seite der Kapelle hörten die Besucher mit »Namasté« von Harry Richards. Die Musik  animierte die Zuhörer zu anhaltenden Beifall-Kundgebungen, sodass auch die Breisgauer Kapelle nicht  ohne Zugabe von der Bühne kam.

 

Trachtenkapelle Stadelhofen

 

 

MV Buchenbach

 



 
Jahreshauptversammlung 

 Die Badische Zeitung berichtet am 18.03.2019

Bericht von Josef Faller

Zwei Musiker seit 50 Jahren aktiv dabei  
 
Eduard Schlupf, Heinrich Steinhart und Ursula Fruttiger vom Musikverein Buchenbach geehrt
 
BUCHENBACH. Die Wahlen in den Vorstand des Musikvereins Buchenbach zeigten bei der jüngsten Hauptversammlung Beständigkeit für die Zukunft und waren gleichzeitig ein Vertrauensbeweis für die bisherige Führungsmannschaft: Alle Vorstandsmitglieder kandidierten wieder und wurden dann auch einstimmig wieder gewählt. Eine Veränderung gab es allerdings: Das Vorstandsteam mit Jochen Willmann und Sabine Willmann wurde mit Mona Weber um einen Posten erweitert. Eröffnet wurde die gut vorbereitete Versammlung vom Jugendorchester unter der Leitung von Roland Willmann.
In ihrem Bericht ging Sabine Willmann nochmals auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres ein, zum Beispiel auf das Neujahrskonzert, den Instrumententag in der Grundschule und den Musikhock, der zum 1. Mal bei der Sommerberghalle stattfand. Bei den vielen Veranstaltungen im Laufe des Jahres hätten alle zum guten Gelingen beigetragen, sei es beim Musizieren oder Arbeiten. Dafür sagte Sabine Willmann ein herzliches Dankeschön. Im Jugendbereich, so berichtete Jugendleiterin Elena Schwarz, habe der Nachwuchs für die 14 Auftritte eifrig geprobt. Wichtig seien neben der Musik aber auch die kameradschaftlichen Unternehmungen gewesen. Sehr erfreulich für den Jugendbereich ist, dass Julia Gadac und Sarah Zipfel das Leistungsabzeichen in Silber sowie Simon Schlupf und Robin Rombach das Leistungsabzeichen in Bronze erringen konnten.
Insgesamt 108 Termine im Jahreskalender
Mit erstaunlichen Zahlen konnte Schriftführerin Doris Ketterer aufwarten. Der Verein nahm ihr zufolge im Berichtsjahr insgesamt 55 Termine wahr. Zur Vorbereitung auf diese vielen Auftritte wurden 53 Proben abgehalten. Das sind zusammen 108 Termine im Jahr. Der Musikverein hat insgesamt 587 Mitglieder, 90 aktive und 497 passive. Interessant: Der Altersdurchschnitt der Aktiven einschließlich Jugendorchester liegt bei 34 Jahren. Die positiven Zahlen, die der Rechner Michael Schuler vortrug, sind der Beweis, dass das Jahr auch wirtschaftlich erfreulich war.
Dirigent Gottfried Hummel sagte, dass er aus musikalischer Sicht durchweg ein positives Feedback geben könne. Er habe als studierter Musiker seine Vorstellungen, die sich aber auch den Musikern anpassen müssten, die vor ihm sitzen. „Ich bin aber sicher, dass wir gerüstet sind, um positiv in die Zukunft zu gehen“, sagte Hummel.
Ehrungen für langjährige aktive Zugehörigkeit sind für einen Verein eine erfreuliche Angelegenheit. Der Vorsitzende des Bezirks Dreisamtal im Oberbadischen Blasmusikverband, Joachim Schuler, konnte zusammen mit dem Vorstandsteam des Vereins drei langjährige Aktive ehren. Ursula Fruttiger ist seit 40 Jahren aktive Musikerin und wurde mit der Goldenen Ehrennadel des Oberbadischen Blasmusikverbandes (OBV) ausgezeichnet. Sie habe, sagte Sabine Willmann, in der langen Zeit bei 420 Proben nur sechs Mal gefehlt. Zudem kümmere sie sich um die Tombola und Tischdekoration bei Festen und um die Uniformen. Eduard Schlupf und Heinrich Steinhart erhielten für 50 Jahre aktives Musizieren die Große Goldene Ehrennadel des OBV. Eduard Schlupf hat im Orchester mehrere Instrumente gespielt, seit zwölf Jahren bläst er ein Tenorsaxophon. Heinrich Steinhart ist im Orchester zuständig für rhythmische Instrumente. Er war zudem 35 Jahre im Verwaltungsrat. Zusammen mit Eduard Schlupf fungiert er als Festwirt. Beide sind sehr fleißige Probenbesucher. Alle drei Geehrten wurden auch vom Verein ausgezeichnet. Seit 25 Jahren ist Clemens Bernauer im Musikverein aktiv. Da er nicht anwesend sein konnte, wird er später geehrt.
Bürgermeisterstellvertreter Matthias Riesterer bezeichnete den Musikverein als wichtigen kulturellen Bestandteil der Gemeinde. Die vielfältigen Beziehungen zur Kirchengemeinde hob Albert Wangler in seinen Dankesworten hervor. Mit flotter Musik beschloss das Orchester unter der Leitung von Gottfried Hummel die harmonische Jahreshauptversammlung.
Wahlen:
Vorstandsteam: Jochen Willmann, Sabine Willmann, Mona Weber; Schriftführerin: Doris Ketterer; Rechner: Michael Schuler; Jugendleiterin: Elena Schwarz; Beisitzer aktiv: Eduard Schlupf, Christian Andris, Benjamin Ganz und Anja Wehrle; Beisitzer passiv: Regina Erbe, Thomas Maier, Michael Weber und Florian Schlegel. 
 
 
 
Bei der Jahreshauptversammlung am 10.03.2019 konnten Ursula Fruttiger für 40 Jahre, Heinrich Steinhart und Eduard Schlupf
für jeweils 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Musikverein Buchenbach geehrt werden.
 
 

 
v.l. Robin Rombach und Simon Schlupf legten das Leistungsabzeichen in Bronze ab, Sarah Zipfel, (dazwischen Jugendleiterin Elena Schwarz) und Julia Gadac
legten das silberne Leistungsabzeichen ab. Die Urkunden konnten den Nachwuchsmusiker-  innen an der Jahreshauptversammlung überreicht werden. 
 
Dirigent Gottfried Hummel
 
 
 Das wiedergewählte Vorstandsteam v.l. Sabine Willmann, Jochen Willmann und neu ins  Vorstandsteam gewählt  Mona Weber    
 
         
 
 


 
Fasnet Sonntag
 
 Kinder-und Familienfasnet
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Samstag Umzug Buchenbach
 
 
Donnerstag
 
 
 
 

 
Schulprojekt
die Badische Zeitung berichtete am 28.02.2019
 
 

 



 

  Die Badische Zeitung berichtet am 04.01.2018

Von Uli Führe

Von Johann Strauß bis Roger Cicero

Vielseitiges Neujahrskonzert des Musikvereins Buchenbach
 
Ein überzeugendes Programm bot der Musikverein Buchenbach bei seinem Neujahrskonzert.
 
 
 
BUCHENBACH. Das kulturelle Jahr in Buchenbach wurde traditionell mit dem Neujahrskonzert des Musikvereins in der Sommerberghalle eröffnet.
Mit „Trumpets for Freedom“ aus der Feder des Dirigenten von Gottfried Hummel eröffnete das Orchester das Programm.
Die dreiteilige Form im schrittmäßigen Andante-Format geleitete die Zuhörer getragen ins neue Jahr. 
 
Doch mit dem „Fridericus Rex-Marsch“ aus dem 19. Jahrhundert, der Motive des Balladendichters Carl Loewe enthielt, nahm das Orchester Fahrt auf.
Mit strammen Hornnachschlägen sah man plötzlich schmissige Preußische Soldaten vor dem inneren Auge vorbeidefilieren.
Die beiden Moderatorinnen Maren Fruttiger und Sabine Willmann führten mit informativen Beitragen durch das Programm.
 
So auch zum dritten Titel: „Les Savojardes“ von Jacques Offenbach, wo Gottfried Hummel seine agogisch-dynamische Palette ausspielen durfte.
Die Miniaturoper wird mit ausgesuchten Akkordflächen eröffnet, aus denen sich ein leichter Walzer entwickelt.
Plötzlich durchbrechen federnde Blechstöße das Kreiseln und ein frisches, fast Rossinihaftes Treiben entfaltet sich im Orchester.
 
Eine weiche Holzbläsercantilene führt schließlich zur erwartbaren Stretta.
Man sieht fast die beinschwingenden Damen einer Offenbachparodie.
Von Steven Reineke ist das Stück „The Witch an the Saint“ aus dem 20. Jahrhundert,
das ganz von der Polarität der beiden Hauptfiguren der Schwestern lebt.
 
Die eine wurde zur Hexe, die andere wurde Nonne.
Hier die dunklen Blechklänge vermischt mit 5er-Rhythmen und dort die weichen Durklänge und melodischen Linien.
Zum Teil hatte die Komposition Carmina-Burana-Anklänge und man wurde 500 Jahre zurückversetzt.

Mit „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Johann Strauß (Sohn) ging es noch einmal ins 19. Jahrhundert
und die vertraute Musik verbreitete Kaffeehausatmosphäre. Die Klarinetten imitierten Schrammelmusik,
bis die Hörner mit ihren Nachschlägen auf zwei und drei zum Walzer aufs Parkett baten.
Die Tenorhörner und Posaunen umschmiegten die Tanzenden mit einem butterweichen Klang,
bis die Solo-Oboe die Paare wieder an die Tischchen zurückbeorderte.
Mit ein paar 16-tel Anweisungen wurden dann die letzten Säumigen noch von der Tanzfläche zurück zu den Tischen geholt.

Das Ende des ersten Teiles waren Sequenzen aus „Die Schöne und das Biest“, die mit einer spritzigen Tour durch das Schloss einluden.
Dort konnte sich mit süffigen Trompetensounds das Spannungsfeld zwischen den beiden Protagonisten entfalten.

Mit „How far I’ll go“ begann der zweite Teil.
Das Stück von Lin-Manuel Miranda ist filmmusikartig der Schönheit der Ozeane gewidmet.
Dann öffneten sich die Objektive der Kameras: Es erklang die Titelmusik der James-Bond-Reihe.
 
Das typisch aufsteigende Intervall ab der Quint wurde abgelöst vom charakteristisch-hysterischen Hornruf
und man meinte auch die Stimme von Diana Ross zu hören, wie sie „Goldfinger“ intonierte. Tempowechsel mit Bluenotes,
gedeckte Trompeten gaben dazwischen ihre Kommentare und man vermutete Sean Connery hinter den Kulissen.

Mit Stücken von Carlos Santana, dem großen Latin-E-Gitarristen, kam ein weiteres Schwergewicht. Die Rhythm-Sektion trat in Interaktion mit den beiden Soloaltsaxophonisten Bernhard Maier und Gottfried Eckmann.
 
Diese Leichtigkeit blieb auch erhalten, als mit „Roger Cicero on Stage“ noch ein neuer Jazz-Block aufgemacht wurde,
und die Musikerinnen schnippten ganz im Stil der 50er-Jahre zum walkenden Bass.
In dieser Abteilung hatte das Orchester einen wundervollen leicht-ironischen Edgar-Wallace-Sound.

Gottfried Hummel hatte mit „Man schlägt sich durch“ noch einen Titel für sein Orchester geschrieben.
Unter seiner souveränen und präzisen Leitung konnte der Dialog zwischen dem Solopart der Schlagzeuger und der Bläser nur gelingen.
Das Finale war mit dem Frohsinn-Marsch von Carl Hauschild dann wieder ganz dem historisch vertrauten Terrain vorbehalten.
 
Und das Orchester zeigte einmal mehr seine vielseitigen Stärken.
Der Applaus zwang die Musikerinnen zu drei Zugaben.
Mit „Concerto d’amore“, einer Reminiszenz aus „Phantom der Oper“ und schließlich dem Laridah-Marsch, bei dem das Publikum begeistert mitklatschte,
wurde das Orchester ins neue Jahr entlassen.
 
 
Gottfried Hummel   

 

Bei der Aufführung des Musikstücks Santana waren unsere Saxophone gefordert

Gottfried Eckmann, Bernhard Maier und Eduard Schlupf spielten jeweils eine Solopassage

       

     


 



   Dieter Maurer berichtert am 10.10.2018 in der  Badische Zeitung

Vier für einen, einer für vier

Kapellen aus Buchenbach, Göschweiler, Tengen und Hinterzarten spielen für Gottfried Hummel

 HINTERZARTEN. Ein wohl einmaliges Konzert haben die vielen Freunde volkstümlicher Musik am Sonntagabend in der Wallfahrtskirche Maria in der Zarten erlebt. Unter dem Titel „4 for you!“ spielten vier Kapellen für Gottfried Hummel. Der Dirigent und Musiker aus Leidenschaft hatte sich dieses Konzert zu seinem 50. Geburtstag gewünscht. Nach über zwei Stunden feinster Blasmusik war Hummel hellauf begeistert: „Die Orchester haben meine Vorstellungen weit übertroffen.“
Das Konzert im Rahmen des Blosmusik Feschtivals eröffnete der Musikverein Buchenbach mit der aus Hummels Feder stammenden Ballade „Zugspitz-Panorama“. Den alpinen Charakter des Werks prägten dominante Hörner. Als Kontrast folgte die „Blue Ridge Saga“ von James Swearingen. Die Hummel-Komposition „Freestyle“ erfuhr ihre Premiere beim Neujahrskonzert 2018 im Dreisamtal. Zum Abschluss erklang „Kool & The Gang in Concert“.

In der kurzen Pause musste der Dirigent sein blaues Jackett und den gelben Schlips mit der grünen Weste der Stadtkapelle Tengen tauschen. Obwohl wegen einer Terminüberschneidung ersatzgeschwächt, überzeugten die Hegauer mit „The Mask of Zorro“ und „Yosemite Dreams“. Flügelhornist Simon Weber brillierte mit einem einfühlsamen Solo. Die Ballade komponierte Hummel bei einer USA-Reise der Trachtenkapelle Hinterzarten, bei der sie auch den großen Nationalpark besuchten. Mit dem Medley „Santana – Portrait“ erinnerten die Musiker an den begnadeten US-Gitarristen mexikanischer Herkunft, Carlos Santana. Vor allem bei älteren Zuhörern unvergessen ist der britische Popsong „Eloise“ aus dem Jahr 1968, mit dem die Zwillingsbrüder Paul und Barry Ryan einen Welthit landeten.

„Noch nie habe ich ein so großes Orchester dirigiert.“
Gottfried Hummel, Dirigent
 
Beim Auftritt der von Martin Sedlak geleiteten Trachtenkapelle Göschweiler rückte Flügelhornist Gottfried Hummel in die Reihen der Musiker. Der 50-Jährige stammt aus dem Löffinger Ortsteil. „Autumn Vibe“ („Herbststimmung“) aus der Feder von Mathias Gronert passte bestens zum spätsommerlichen Wetter. Es folgten „You raise me up“ und „Cantabile for Winds“. Reichlich Applaus erntete Göschweiler mit den Soli bei der Ballade „Bavaria“. Als viertes Orchester folgte die Trachtenkapelle Hinterzarten . Während Hummel in Buchenbach seit einem Jahr und in Tengen seit zwei Jahren musikalischer Leiter ist, führt er die Kapelle aus der Wintersporthochburg seit nunmehr 20 Jahren. Die „Queenspark-Melody“ von Jacob de Haan gefiel den Zuhörern ebenso wie die symphonische Fantasie „Nanga Parbat“ von Hummel. Die zwei Solo-Trompeter Meinrad Hofmeier und Franz-Richard Winterhalder überzeugten beim Evergreen „Die Post im Walde“. Die Polka „Späte Liebe“ von den Original Egerländern Musikanten widmete die Trachtenkapelle ihrem Mitte September verstorbenem Kameraden Alfred Winterhalter (75). Der begnadete Klarinettist, Vize-Dirigent, Gründer der „Windeck-Buebe“ und Ehrenmitglied des Vereins stand 47 Jahre in den Reihen der Trachtenkapelle, war ein Fan von Ernst Mosch. Zum großen Finale formierten sich 120 Musikerinnen und Musiker im Chorraum der Kirche. Die verschiedenen Register der vier Kapellen fanden sich zusammen. Ohne eine einzige gemeinsame Probe ließen sie unter Leitung von Martin Sedlak die „Europahymne – Freude schöner Götterfunken“ erklingen.
Ehrenpräsident Oskar Faller, der gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm führte, erinnerte daran: „Das sind alles Laienmusiker. Bewusst haben wir auf den Einbau von Profis verzichtet.“ Das war bei dem ansprechenden Niveau der vier Kapellen auch gar nicht nötig, befanden viele der Zuhörer. Die Orchester hatten sich Zuhause bestens vorbereitet.
                                                Gottfried Hummel war glücklich und stolz: „Die Musiker haben ihr Bestes gegeben. Noch nie habe ich ein so großes Orchester dirigiert.“
 
 Gesamtchor mit 120 Musikerinnen und Musiker
 
MV Buchenbach


 
 Josef Faller berichtet in der Badischen Zeitung

Gäste genießen tollen Ausblick

Kapellenfest in Buchenbach bei sommerlicher Wärme

 BUCHENBACH (jofa). Vor 125 Jahren wurde die Kreuzbergkapelle in Buchenbach eingeweiht. Dieses Jubiläum feierte die Pfarrgemeinde am Sonntag bei einer feierlichen Andacht mit Pfarrer Sascha Doninger in der Kapelle. Viele Besucher pilgerten auf den Kreuzberg, um dieses Fest zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter der Leitung von Raymund Koslik und vom Musikverein mit seinem Dirigenten Gottfried Hummel. Im Anschluss wurde auf dem Platz oberhalb der Kapelle das Kapellenfest gefeiert. Auch das war ein Jubiläum, denn es war das 30. Kapellenfest. Bei herrlichem Spätsommerwetter genossen die Gäste die Wärme und vor allem die herrliche Aussicht auf Buchenbach und ins Dreisamtal bis nach Freiburg. Auch zufällig vorbeikommende Wanderer und Radfahrer gesellten sich dazu. Für das leibliche Wohl sorgte das Gemeindeteam mit Manfred Hog an der Spitze, und der Musikverein unterhielt die Gäste mit einem beschwingten Platzkonzert.

                                                                                                                                         Bild Josef Faller

                                             

                                             


 

Hock an der Sommerberghalle

Blasmusik, kühles Bier und alte Traktoren in Buchenbach

Die Badische Zeitung berichtete
Von Josef Faller Buchenbach

 Viele Gäste aus nah und fern besuchten den Hock des Musikvereins Buchenbach an der Sommerberghalle. Auch liebevoll restaurierte Traktoren konnten dabei bestaunt werden.

BUCHENBACH. Der Musikverein Buchenbach veranstaltete am vergangenen Wochenende seinen alljährlichen Musikhock an der Sommerberghalle. Bei dem herrlichen Wetter entwickelte sich der Hock zu einem echten Fest. Viele Gäste aus nah und fern konnten an den beiden Tagen bei Musik und Unterhaltung die gemütliche Atmosphäre im Schatten der Bäume und Zelte richtig genießen.

 Mit drei gekonnten Schlägen auf den Zapfhahn des ersten Bier fasses eröffnete Jochen Willmann vom Vorstandsteam am Samstagnachmittag den Hock. Verschiedene kleinerer Gruppen des Vereins sorgten für die musikalische Unterhaltung. Abends gab das Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Gottfried Hummel ein kleines Konzert. Im Anschluss spielte die bewährte Gruppe "LätzRum" zur Unterhaltung und zum Tanz.


Der Sonntag begann mit einem Mittagskonzert des Musikvereins Schlatt. Das musikalische Nachmittagsprogramm gestaltete dann der Musikverein Bahlingen. Daneben gab es zünftige Live-Musik mit verschiedenen Musikerinnen und Musikern des gastgebenden Vereins. Auch für die Kinder gab es den ganzen Nachmittag keine Langeweile: Unter der Anleitung von Ursula Fruttiger, Angela Andris und Doris Ketterer bastelten sie kleine Drachen aus Heu.

Alle vier Jahre findet beim Musikhock ein Oldtimer-Traktorentreffen statt. Jetzt war es wieder soweit. Clemens Bernauer, Klemens Fruttiger und Patrick Schlupf konnten über 30 Besitzer dazu gewinnen, ihre alten, liebevoll restaurierten Traktoren auf einer Wiese neben dem Festplatz zu präsentieren. Das älteste Fahrzeug war ein amerikanischer Jeep aus dem 2. Weltkrieg, Jahrgang 1942. Der Besitzer musste einen Dieselmotor von Mercedes einbauen, um die Zulassung als landwirtschaftliche Zugmaschine zu erhalten. Neben vielen anderen waren auch ein Kramer von 1948 mit 11 PS, ein Eicher von 1956 mit 16 PS und ein japanischer Iseki mit 17 PS zu bewundern. Auf der Wiese konnten auch kleine Probefahrten unternommen und Fachgespräche geführt werden.

Die Musikantenküche sorgte an beiden Hocktagen bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Wem es draußen zu heiß war, konnte sich in der klimatisierten Halle bei Kaffee und Kuchen erfrischen. So konnte Jochen Willmann vom Vorstandsteam eine zufriedene Bilanz ziehen: "Alles hat reibungslos geklappt". Sein Dank galt den vielen Helferinnen und Helfer vom Verein und vielen Freiwilligen.

 

              

Viele liebevoll restaurierte Oldtimert..., zwei Kramer und ein Eicher zu sehen.  | Foto: Josef Faller
Viele liebevoll restaurierte Oldtimertraktoren konnten beim Musikhock des MV Buchenbach bewundert werden.
Auf unserem Foto sind der Iseki mit Besitzer Max Faller,
zwei Kramer und ein Eicher zu sehen. Foto: Josef Faller
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        
 
 
 
 
      



 
 
Die Badische Zeitung berichtete am 15.05.2018

Von Erich Krieger

Musikalisch zu neuen Ufern

Musikverein Buchenbach und Trachtenkapelle Stadelhofen bilden "Symbadisches Zweierlei".

BUCHENBACH. Immer häufiger treten bei Jahres- oder thematischen Konzerten der Blasmusikvereine im Dreisamtal Gastkapellen aus dem Umland auf. Neben einem direkten Vergleich bei den Konzerten wird daran auch die erfreuliche Öffnung des Repertoires der traditionellen Musikvereine zu den neuen Ufern der konzertanten Blasmusik mit entsprechend bearbeiteten Film-, Pop-, Rock- und sinfonischen Titeln sowie Bigband-Jazz deutlich. So auch beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Buchenbach am Samstag in der Sommerberghalle.

Als Gäste waren die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Stadelhofen aus dem Renchtal geladen. Beide Kapellen kannten sich bisher nicht, und so waren die Musiker und die zahlreichen Besucher gespannt, ob das im Titel genannte "Symbadische Zweierlei" seinem Wortlaut gerecht werden würde.

Die gastgebenden Buchenbacher begannen indes recht traditionell mit dem "Egerländer Musikantenmarsch" von Ernst Mosch. Mit einem Riesensprung wechselte das Ensemble unter Leitung von Gottfried Hummel dann das Genre und entführte das Publikum eindrucksvoll mit Ausschnitten aus der Musik des Piraten-Films "Fluch der Karibik" in die stürmischen Gewässer des abgedrehten Captain Jack Sparrow.

Ein tiefer Naturbezug wurde in der folgenden "Blue Ridge Saga" von James Swearingen hergestellt. In permanenten Rhythmus- und gefühlvollen Tempi-Wechseln vermittelten die Musiker ein musikalisches Bild der abwechslungsreichen Landschaft dieses Gebirgszugs im Osten Nordamerikas. Ebenso vielseitig führte nach einem furiosen Fanfaren-Opening die Komposition "Nanga Parbat" von Dirigent Gottfried Hummel in die bedrohliche Welt der Achttausender des Himalaya-Massivs. Rock-Feeling der 80er Jahre kam mit dem "Bon Jovi Rock Mix" unter Einsatz eines für Blasorchester eher unüblichen Elektrobasses auf, der mit seinen kräftigen Linien sogar den Hallenboden zum Vibrieren brachte. Mit ihrem Schlussstück, der vielgespielten Polka "Böhmische Liebe" von Mathias Rauch, setzten die Buchenbacher wieder eine Klammer zum traditionellen Einstieg und überraschten dabei das Publikum nicht nur mit ihrem instrumentalen Können, sondern auch mit gesanglichen Qualitäten. Riesenbeifall mündete in die Pause.

Danach gehörte die Bühne der Trachtenkapelle Stadelhofen. Auch die Renchtäler begannen unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Hilger Honauer mit einem traditionellen Stück: "So schön ist Blasmusik". Ursprünglich von Erich Becht unter dem Titel "So schön ist Volksmusik" als Erkennungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik geschrieben, wurde diese Melodie von Martin Scharnagel unter dem genannten Titel für Blasorchester bearbeitet. Dass die Trachtenkapelle in ihren Reihen beachtliche Solisten zählt, bewies sie in "Tubadubap" und "Carrickfergus". Im ersteren Stück stieg Martin Hund an der Tuba in fast unendliche Tontiefen, und Sebastian Hund interpretierte am Euphonium das sehr emotionale irische Traditional, in dem ein versprengter irischer Exilant sich nach seinem Heimatdorf Carrickfergus und seiner Geliebten zurücksehnt, die für ihn unerreichbar geworden sind.

Rock aus den 70er Jahren klang zur Begeisterung des Publikums an mit einem fetzigen Medley der gängigsten Melodien des Star-Gitarristen Carlos Santana. Die Reihe der solistischen Darbietungen setzte die Polka "Junge Tenöre" von Peter Schad fort. In diesem Fall glänzten als Vater und Sohn Jürgen und Dominic Ell mit einem tadellosen Tenorhorn-Duett.

Den Höhepunkt des Konzerts allerdings setzte der "Root Beer Rag", im Original von Billy Joel, in einem Arrangement von Hilger Honauer. Im Mittelpunkt stand dabei die junge Altsaxofonistin Maren Ell, die sich bei "Jugend musiziert" für den Bundeswettbewerb qualifiziert hat. Ihre in rasendem Tempo gespielte Melodiestimme dominierte das gesamte Ensemble, und ihre erstaunliche Virtuosität unterstrich ihren zu Recht errungenen Wettbewerbserfolg. Verdient erhielt sie den größten Beifall des Abends.

Ein Medley aus berühmten Swing-Klassikern mit Zitaten von "Hello Dolly", "Mackie Messer" und "Bei mir bist du schön" rundete das gelungene Gastspiel aus der Ortenau ab.

Das Konzert hinterließ eine aufgeräumte Stimmung, und das Publikum intonierte stehend und lauthals das abschließende Badnerlied, zu dessen Begleitung sich beide Kapellen auf der Bühne drängten.

Martin Hund spielte das Tuba-Solo Tubadubap

                                                                                             

        Symbadisches Zweierlei          

 Am 12.Mai 2018 fand ein Doppelkonzert der Trachtenkapelle Stadelhofen und des Musikvereins Buchenbach in der Sommerberghalle von Buchenbach statt.

Die Gastgeber haben das Konzert mit neu einstudierter konzertanter klassischer bis moderner Blasmusik unter der Leitung Ihres Dirigenten Gottfried Hummel eröffnet.

Anschließend übernahm die Trachtenkapelle Stadelhofen aus der Ortenau das musikalische Programm unter der musikalischen Leitung ihres Dirigenten Hilger Honauer. Die Weinprinzessin der Ortenau saß in den Reihen der Musiker und eine junge virtuose Saxophonistin, Teilnehmerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ hat ihr Können an diesem Abend zu Gehör gebracht. Auch ein Euphonium, was im Klang und im Aussehen einem Tenorhorn nahe kommt, war solistisch zu hören.

 

Beide Vereine spielten zum Abschluß, unter Leitung beider Dirigenten, gemeinsam das Badnerlied.