Musikhock bei der Sommerberghalle in Buchenbach

Am Wochenende 12./13. August 2017 veranstaltete der Musikverein Buchenbach e.V. seinen 31. Musikhock. Dieser war zum ersten Mal an der Sommerberghalle in Buchenbach. Beginn war am Samstag 19:00 Uhr,  um 20:00 Uhr gab der Musikverein Buchenbach selbst ein kleines Konzert für seine zahlreichen Gäste. Die bekannte Gruppe Trio Zünftig unterhielt danach die Gäste des Hocks.

Bei herrlichem Sonnenschein fanden viele Besucher den Weg zum neuen Festplatz.

 Der Sonntag begann um 11.30 Uhr mit einem Mittagskonzert des Musikvereins Schollach.  Den ganzen Nachmittag über gab es viel handgemachte Live-Musik mit der bewährten Gruppe LätzRum.

Auch das Jugendorchester des Musikvereines war zu hören.

 Neben dem Festplatz war am Sonntagnachmittag für die Kinder und Familien ein Programm geboten. Im Beiprogramm gab es dieses Jahr eine Modellbauausstellung.

 
 Viedeoclip Aufbau Musikhock
aufgenommen durch Schwarzwalddrohne
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Beim Schützenhock  am 30.07.2017 am Gummenwald unterhielt der Musikverein Buchenbach die  Gäste mit einem Mittagskonzert. 


Am Dienstag 25.Juli 2017 um  19:00 Uhr
 begleitete der Musikverein Buchenbach  die Eucharistiefeier in der Jakobuskapelle Himmelreich zum Patrozinium bei strömendem Regen.
 
 
 
 

 Am Sonntag, 09.07.2017 um 10:30  begleitete der Musikverein die heilige Messe bei der Vater-Unser-Kapelle in Unteribental.

 

 

 


 

Die BZ schreibt am 27.05.2017

Gemütlicher Abschluss

Burgkonzert des Musikvereins Buchenbach beendet Kulturtage.

 BUCHENBACH (jofa). Zum Abschluss der Buchenbacher Kulturtage lud der Musikverein an Christi Himmelfahrt zu einem Konzert und einem gemütlichen Hock auf die Burgruine Wiesneck. Bei herrlichem Wetter war die Veranstaltung ein stimmungsvoller und romantischer Abschluss der Kulturtage zwischen den alten Mauern der Ruine. Viele Besucher wanderten auf den Berg zum Burgplatz, darunter viele junge Familien mit Kindern. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte den kostenlosen Shuttlebus benutzen. Etliche Wanderer nutzen die willkommene Gelegenheit zu einer Rast und einer Erfrischung. Auszumachen waren auch mehrere fröhliche Gruppen von Männern, die vom Vatertagsmarsch kamen.

Alle Besucher wurden von der Küche des Musikvereins bestens mit Essen und Trinken versorgt. Das musikalische Programm eröffnete das Jugendorchester des Musikvereins unter der Leitung von Roland Willmann.

Das Gesamtorchester bot unter der Leitung seines Übergangsdirigenten Raphael Janz ein abwechslungsreiches Konzert. Es begann mit einem Marsch ("Lavidah") und endete mit einem Marsch ("Kaiserin Sissi"). Dazwischen boten die Musikerinnen und Musiker des Vereins einen bunten Querschnitt von ausgesuchter und bekannter Unterhaltungsmusik. Sabine Willmann vom Vorstandsteam führte die jeweiligen Stücke des Gesamtorchesters auf unterhaltsame Weise ein und sorgte damit für viel Heiterkeit. Sowohl das Jugendorchester als auch das Gesamtorchester erhielten von den gut gelaunten Besuchern viel Beifall.

Bild und Text Josef Faller 

 

 

                                                                    

 

                                                   

 
 
 

 

Maiwecken

Die BZ schreibt 

Musiker trotzen dem Regen

Bild Josef Faller

NASS WAR IN DIESEM JAHR das Maiwecken des Musikvereins Buchenbach, hier eine Gruppe beim Musizieren in der Kappenhofstraße. Bei dem Brauch wird zwischen den Ortsteilen abgewechselt, dieses Mal war Buchenbach selbst an der Reihe.  

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 Der Musikverein Buchenbach bedankt sich ganz herzlich bei den Bürgerinnen und  Bürgern von Buchenbach,  welche die Musiker am 1. Mai ab 06:00 Uhr so freundlich empfangen und teilweise aufgenommen haben.  Auch für die Spenden,  welche beim Musikverein an diesem Tag eingegangen sind,  ein herzliches Dankeschön. Einen herzlichen Dank gilt den Familien Schwarz und  Roth,  welche uns mit einem vorzüglichen Frühstück verwöhnten.

 Trotz  Regen und Kälte  zogen die Musikerinnen und Musiker durch Buchenbach teilweise von Haus zu Haus. So mancher Bewohner  wurde überrascht,  zu früher Morgenstunde musikalisch  geweckt zu werden.

Die Spenden fließen in die Beschaffung neuer Instrumente sowie in den Jugendbereich.

 


 Erich Helmle und Gerhard Schuler ziehen sich zurück

Jahreshauptversammlung des Musikvereins Buchenbach / Sabine Willmann und Jochen Willmann bilden Vorstandsteam.

BUCHENBACH (BZ). Der Musikverein prägt das Dorfleben in Buchenbach in besonderer Weise. Mit zwei Fasnachtsveranstaltungen, einem Jugendvorspiel, der musikalischen Umrahmung zahlreicher kirchlicher Anlässe, dem Musikhock und seinen beiden größeren Konzerten, dem Kirchenkonzert im Sommer und dem jährlich stattfindenden Neujahrskonzert ist der Verein im Dorfleben sehr präsent.

Im Bericht der Schriftführerin Anja Willmann wurde diese Besonderheit sehr deutlich. Ein großes Augenmerk richtet der Verein auf die Jugendarbeit. Er unterstützt die Instrumentalausbildung und das Jugendorchester, das unter der Leitung von Roland Willmann die Hauptversammlung mit zwei Musikstücken eröffnet hat. Dass die jungen Musikerinnen und Musiker sehr gerne zum gemeinsamen Musizieren zusammenkommen, wurde durch zahlreiche Ehrungen für zuverlässigen Probenbesuch deutlich.

Kassenwart Richard Eckmann informierte über eine solide Wirtschaftsführung, so dass die finanziellen Grundlagen des Vereins weiterhin gesichert sind. Die Vollversammlung beschloss einstimmig eine leichte Erhöhung des Mitgliederbeitrages für passive Mitglieder und entlastete einstimmig den Gesamtvorstand. Für langjähriges Mitwirken wurde Klaus Wangler und Heinrich Steinhart als aktive Beisitzer und Richard Eckmann als Kassenwart gedankt. Besonderen Dank erhielt der aus dem Vorstandsteam ausscheidende Arthur Schuler für seine 17 Jahre andauernde Tätigkeit im Vorstand.
 
Ehrungen: Harald Bobeth, Präsident des Oberbadischen Blasmusikverbandes "Breisgau" ehrte Jürgen Faller und Harald Saier für 25 Jahre aktive Vereinstätigkeit, Richard Eckmann, Klemens Fruttiger und Wolfgang Schuler für 40 Jahre aktives Musizieren. Vom Musikverein erhielten sie die Ernennung zu Ehrenmitgliedern.Bezirksvorsitzender Joachim Schuler überreichte das Jugendmusikerleistungsabzeichen in Bronze an Johannes Heim und Simon Heim. Das silberne Leistungsabzeichen erhielt Maren Fruttiger.
Verabschiedungen: Die beiden seit 65 Jahren aktiven Musiker Erich Helmle (Tuba) und Gerhard Schuler (Flöte) wurden mit lang anhaltendem Applaus in den Ruhestand verabschiedet.
Wahlen: Das Vorstandsteam bilden Sabine Willmann und Jochen Willmann. Doris Ketterer übernimmt das Amt der Schriftführerin. Michael Schuler wird Kassenwart. Weiterhin wird Elena Schwarz das Amt der Jugendleiterin wahrnehmen. Die beiden aktiven Besitzer Christian Andris und Eduard Schlupf bleiben im Amt, neu hinzu kommen Anja Willmann und Benjamin Ganz. Die passiven Beisitzer Regina Erbe, Thomas Maier, Michael Weber und Florian Schlegel wurden bestätigt.   
 
       
 
 Gerhard Schuler und Erich Helmle  wurden bei der Jahreshauptversammlung verabschiedet.  Beide waren 65 Jahre aktiv im Musikverein.

 
 
 
 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
  Jugendvorspiel am 12.02.2017im Probelokal

 


Die Badische Zeitung berichtete am   05.01.2017

Blasmusikorchester glänzt beim Neujahrskonzert mit Anspruch

Buchenbacher Blasmusikorchester glänzt bei Neujahreskonzert in der Sommerberghalle mit anspruchsvollen Arrangements.

BUCHENBACH. Als das vielköpfige Orchester des Musikvereins Buchenbach die Bühne der Sommerberghalle betrat, fiel sofort der große Altersunterschied unter den Bläserinnen und Bläsern auf. Drei Generationen spielen hier quer durch die Register zusammen, und dies muss wohl als gutes Zeichen gelten. Der oft beklagte Nachwuchsmangel scheint beim Musikverein Buchenbach kein Problem zu sein.

Die mehr als 60 aktiven Musiker unter der Leitung von Christian Wehrle sorgten mit der mächtigen "Ceremonial Fanfare" von Norman Tailor gleich zu Beginn für Furore. Die beiden Jungmusikerinnen Maren Fruttiger und Yvonne Eckmann leiteten dann und auch für den restlichen Abend in kurzweiligen Dialogen zu den folgenden Programmpunkten über.

Zunächst ging es in die USA. Mit dem ersten Satz "A lazy Town" aus der Huckleberry-Finn-Suite von Franco Cesarini wandelten die Buchenbacher auf den Spuren des unvergessenen Mark Twain und erinnerten im Ragtime-Rhythmus mit dem "Revival Rag 1920" von Jan Stoeckart an die Roaring Twenties in den Staaten.

Gespannt war man dann auf das angekündigte Blasorchester-Arrangement von Alan Catherall der "Bohemian Rhapsody" von Freddy Mercury und seiner Band Queen. Dieses Rock-Jahrhundertwerk hörte sich in seiner Vielschichtigkeit auch im Bläsersatz höchst passabel an und wird so sicherlich nicht von jeder Blaskapelle gemeistert. Erfrischend ungewöhnlich auch "I love you so" von Udo Goldschmidt. Dieses Arrangement trug das sechsköpfige Saxophon-Register ganz alleine vor, lediglich unterstützt durch die Percussion mit der Cajón, einer peruanischen Kistentrommel.Einen ersten Höhepunkt gab es vor der Pause, denn mit dem Finale aus der Ouvertüre zur Oper "Wilhelm Tell" von Giacomo Rossini hatten sich die Buchenbacher Musikanten viel vor- und dabei keineswegs übernommen.

Fast der gesamte zweite Konzertteil gehörte der Filmmusik. Hier folgten die Buchenbacher einem allgemeinen Trend vieler Blasorchester, die mit Arrangements aus diesem Genre seit geraumer Zeit ihr Repertoire erweitern und über ihren Support bei Gemeinde- oder Kirchenfesten hinaus unter anderem dadurch ihr konzertantes Spektrum und ihre Möglichkeiten beständig ausbauen. Mit den Titelmelodien von "The Muppet-Show", "The Pink Panther", "The Simpsons" und einem Medley aus "The Star Trek through the Years” knüpften sie gleich mit vier Stücken an den Erfolg dieser weltweit verbreiteten Serien an und brachten eine cineastische Aura in die Sommerberghalle.

Die Dramatik der Geschehnisse aus dem Film "Gesprengte Ketten" um den Massenausbruch amerikanischer Kriegsgefangener aus einem Nazi-Lager mit internationaler Starbesetzung aus dem Jahr 1962 flammte dann ebenso auf wie die Science-Fiction-Sphären aus dem Disney- Film "The black Hole", in dem ein Raumschiff mit den durch ein schwarzes Loch hervorgerufenen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Insbesondere das letztgenannte Arrangement von John Barry muss als ziemlich anspruchsvoll gelten. Dem stand in nichts die Buchenbacher Interpretation des "Walzer Nr. 2" aus der Jazz-Suite von Dimitri Schostakowitsch hintan. Diese Komposition hatte 1999 Stanley Kubrick für seinen Film "Augen weit geschlossen" verwendet.

Zum Schluss dann kam mit dem Marsch "The Liberty Bell" des in Amerika "Marching King" genannten Altmeisters John Philip Sousa der einzige Vertreter der ehemals in der Blasmusik dominanten Musikrichtung zur Aufführung. Und auch dieser, der Freiheitsglocke in Philadelphia gewidmete Marsch, unterschied sich qualitativ deutlich von den meisten übrigen seiner Gattung.Insgesamt war es ein überzeugender Auftritt des Buchenbacher Ensembles, der dem eingeschlagenen Weg zu neuen Ufern recht gibt.

 Selbstbewusster Soloauftritt des Saxophon-Registers des Musikvereins Buchenbach beim Neujahreskonzert. Foto: Erich Krieger


 

 Musikverein Buchenbach e.V.

„ Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.“   -  Theodor Fontane

Mit seinem Neujahrskonzert knüpft der Musikverein Buchenbach an seine Tradition an und ist doch stets bemüht, am Puls der Zeit zu bleiben.

So werden Sie beim diesjährigen Neujahrskonzert mit moderner- aber auch traditioneller Musik aus Film und Fernsehen unterhalten. Erfreuen Sie sich dabei an alten, bekannten Melodien, die wir lieben und die uns an schöne vergangene Tage erinnern. Entdecken Sie auch neue und unerwartete Hörgenüsse, die das Blasorchester musikalisch in die Zukunft begleiten.

Am Neujahrsabend werden Sie bekannten Figuren wie den Muppets, Pink Panther, Huckleberry-Finn oder den Simpsons begegnen, die gut aus dem Fernsehen bekannt sind. Mit dem Raumschiff „Enterprise“ werden Sie sich in höhere Sphären aufmachen und geraten dabei in die gefährliche Nähe des „Black Hole“ von John Barry. Die Monty Pythons bringen Sie dann mit „Liberty Bell“ wieder auf die Erde zurück. Auch Klassiker wie „Wilhelm Tell“ aus der Ouvertüre von Giacomo Rossini  oder den Popklassiker „Bohemian Rhapsody“ wird der Musikverein an diesem Abend zu Gehör bringen.

Das Konzert findet am 1. Januar 2017 um 19:30 Uhr  in der Sommerberghalle von Buchenbach statt.

Im Rahmenprogramm gibt es wie jedes Jahr viele Preise bei der Tombola und dem traditionellen Würfelspiel, dem Barschen, zu gewinnen.

Die Sommerberghalle ist ab 18:00 Uhr geöffnet, um allen Gästen eine gute Platzauswahl und eine ausreichende Möglichkeit zum Wahrnehmen des kulinarischen Angebots bieten zu können.

Der Musikverein freut sich auf regen Besuch und wünscht an dieser Stelle schöne Weihnachtsfeiertage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

Neujahrskonzert 2016   Bild:  Martin Müller

 

 

Konzertprogramm

 

 

 Mitwirkende

 

Dirigent  Christian Wehrle


Hochzeit

  Julia und Oli

08.10.2016

 

 


Musikhock 2016

 

Die BZ, Josef Faller, berichtet am 02.08.2016 

Traktor vom Schupphof ist Hingucker unter Oldtimern

Beim Hock des Buchenbacher Musikvereins lassen sich Gäste und Musiker vom Wetter nicht beeindrucken.

  1. Foto: JOSEF FALLER

    Ein Hingucker bei der Oldtimerausstellung in Buchenbach war dieser alte Traktor. Auf dem Bild zu sehen ist Philipp Kienzler, dessen Uropa Wilhelm Kienzler senior der Erstbesitzer des Fahrzeugs war.

 BUCHENBACH. Bei herrlichem Hockwetter wurde am Samstag mit dem Fassanstich der 30. Hock des Buchenbacher Musikvereins auf dem Festplatz eröffnet. Den Auftakt des Abendprogramms übernahm das Orchester unter der Leitung seines Dirigenten Christian Wehrle mit einem Konzert. Dabei nahmen die Musiker die zahlreichen Gäste mit auf eine musikalische Reise durch viele Länder. Im Anschluss spielte das "Trio zünftig" zur Unterhaltung und zum Tanz.

Während am Samstag noch ideales Hockwetter herrschte, begann der Sonntag wettermäßig wenig verheißungsvoll. Gewitter und zum Teil heftiger Regen luden nicht gerade zum Feiern ein. Mit ihrem Frühschoppenkonzert schienen die Eschbacher Heimatmusikanten jedoch die dicken Wolken langsam zu vertreiben. Und auch ins Festgebäude kamen immer mehr Gäste. Schließlich hörte der Regen auf, und am Nachmittag zeigte sich ab und an wieder die Sonne.

In der Zwischenzeit war kaum noch ein freier Platz auf dem Festareal zu finden. Am Nachmittag spielte zunächst die Gruppe "Lätzrum", gefolgt von dem Jugendorchester unter Leitung von Roland Willmann. Im Rahmenprogramm fand auf der benachbarten Wiese eine Ausstellung mit Oldtimerfahrzeugen statt, organisiert von Klemens Fruttiger und Anton Stratz. Unter den Fahrzeugen stach vor allem ein alter Traktor besonders heraus: Der Unterbau ist von einem amerikanischen Jeep aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde ein Einzylinder-Motor der Marke Deutz mit 15 PS aufgebaut. Das Allrad-Fahrzeug, das immer noch betriebsbereit ist, wurde auf dem Schupphof in der Landwirtschaft und im Wald eingesetzt.

Das Kinderprogramm sorgte dafür, dass es den jungen Besuchern auf dem Fest nicht langweilig wurde. Es gab Kinderschminken, mit den Fingern wurden Bilder gestempelt, auch konnten Bächleboote gebaut werden. Die Musikjugend mit ihrer Leiterin Elena Schwarz stellte ihre Aktivitäten anhand von Bildern dar. Die Verlosung einer Tombola mit wertvollen Preisen rundete schließlich das Programm ab.

An beiden Hocktagen hatten die Gäste eine große Auswahl an Getränken und leckeren Speisen. Arthur Schuler vom Vorstandteam lobte nachdrücklich die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bei der vielen Arbeit, die ein solches Fest verursacht.

 Fassanstich

Konzert am Samstagabend 

 Trio Zünftig mit Nachwuchs

 

NSU  Prinz

 

Sonntag

 

Eschbacher Heimatmusikanten

Jugendorchester

Kinderschminken

Bächleboote  basteln

 
"LÄTZRUM"
 

   


 

Verabschiedung Pater Roman
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  

die BZ schreibt

Virtuose Tonmalerei begeistert Zuhörer

Blasorchester trifft Orgel und Sopran:

Musikverein Buchenbach bot überzeugendes

Kirchenkonzert.

 

BUCHENBACH. Einen gelungenen Start ins Wochenende bot das Kirchenkonzert des Musikvereins Buchenbach in der Pfarrkirche St. Blasius. Das erlesene Programm wartete mit Interpretationen von Tschaikowsky, Händel, Bach und modernen Arrangements auf. Einige Soloeinlagen, aber besonders die Sopranistin Michaela Wehrle begeisterten die Zuhörer.

 Auch wenn der Interpretation von klassischer Musik und deren Wirkung immer eine gewisse Subjektivität innewohnt, die Kombination aus Georg Friedrich Händels Halleluja aus dem Oratorium "Messias" mit dem amerikanischen Gospelklassiker "When the Saints go Marching in" begeisterte durch seine Melodie und der Witzigkeit dieser außergewöhnlichen Kombination. Dem rhythmischen Klatschen der Zuhörer folgte minutenlanger Applaus, der wiederum vom Orchester mit Antonio Vivaldis "Winter" aus den "Vier Jahreszeiten" honoriert wurde. Überhaupt, das Repertoire des Abends umfasste anspruchsvolle Werke, deren Aufführung einige spieltechnische Herausforderungen bereithielt. Die monatelangen Proben bis zur Aufführung der klassischen Stücke – für den Musikverein relativ ungewohntes Terrain – ließen Christian Wehrle, Dirigent des Musikvereins, eine beachtliche Entwicklung "seiner" Buchenbacher erkennen.

 Wehrle war an diesem Abend in gleich mehreren Rollen zu sehen: So tauschte er Dirigentenstab und Partitur bei der Aufführung seiner Eigenkomposition von "Gloria" aus der "Siegelauer Messe" gegen den Platz an der Orgel. Begleitet wurde er vom Sopran seiner Frau Michaela, die die anspruchsvollen Tonsequenzen treffsicher meisterte. Das Potential ihrer Stimme zeigte sich bereits zuvor bei der Aufführung der Arie "Rejoice" aus Händels Messiasoratorium. Sang sie hier noch in englischer Sprache, so brillierte Wehrle beim Gloria in Latein.

 Es war Tschaikowsky selbst, der seine fünfte Symphonie Zeitgenossen in Briefwechseln als misslungen beschrieb. Gedanken, die bei der Darbietung des Finales der Seligen durch das Orchester in weiter Ferne lagen: Dem Publikum boten die Musiker eine stimmige und ausgewogene Interpretation in der Musik dar. Der Meister wäre sicher stolz gewesen. Auch Johann Sebastian Bachs "Air" reizte mit seiner Melodik. Ein beinahe ausgewogenes Klangbild bot Marc-Antoine Charpentiers Präludium aus Te Deum, der bekannten Eurovisionshymne. Das Majestätische des Originals, was durch die Fanfaren deutlich hervortritt und das Stück zeitweise dominiert, kam bei der Interpretation des Musikvereins ein wenig zu kurz. Nichtsdestotrotz zeigte sich auch hier eine insgesamt gute musikalische Leistung des Vereins.

 Ein warmer dunkler Klang legte sich über die Kirche, als der Pilgerchor aus "Tannhäuser" von Richard Wagner zum Besten gegeben wurde. Die Melodie strahlte eine Ruhe aus, wie sie einst die Pilger nach einer langen beschwerlichen Reise suchten. Hier zeigte sich die harmonische Abstimmung der Musiker, die die passende Atmosphäre durch ihr Spiel schufen. Ein Ausklang nach einer mitunter anstrengenden Woche, der durchaus passend zu sein schien.

 Das Menuett für drei Flöten von Wolfgang Amadeus Mozart war der Auftritt für das Flötenensemble um Ursula Fruttiger, Doris Ketterer und Lena Schuler. Dass ein Saxophon nicht nur zum Jazz taugt, davon konnten sich die Gäste bei Gottfried Eckmann und seiner Interpretation von Eugéne Bozzas "Aria" überzeugen.

Die Reihe der instrumentalen Soloauftritte rundete das Blechbläserensemble um Martin Andris, Klemens Fruttiger, Bernhard Ketterer und Klaus Wangler ab.